Die DDR

E-tysk: tysk historie1945 - 1989Die DDR 
Die DDR

Das Land die DDR (die deutsche demokratische Republik) war ein sozialistisches Land. Das Land wurde am 7. Oktober 1949 gegründet und existierte bis zum 2. Oktober 1990. Ab dem 3. Oktober 1990 gab es nur ein Deutschland.

Die DDR bestand aus den ehemaligen Besatzungszonen der Sowjetunion: den östlichen Teil von Deutschland und die östliche Zone in Berlin. Deutschland hatte nämlich den Zweiten Weltkrieg verloren, und nach dem Krieg besetzten die 4 Alliierten Deutschland. Die Alliierten Länder waren: die USA, England, Frankreich und die UdSSR. Jedes Land bekam die Verantwortung für eine Besatzungszone. Die Hauptaufgaben der Besetzungsmächte waren, Deutschland zu entnazifizieren und politisch wieder aufzubauen:

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Die DDR wurde gegründet, weil die Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949 gegründet worden war. Die BRD umfasste die drei westlichen Besatzungszonen: die britische Zone im Norden, die französische Zone nahe Frankreich und die amerikanische Zone im Süden.

Die DDR wurde nicht von den westlichen Ländern als ein selbständiges Land anerkannt. Die westlichen Länder arbeiteten dafür, dass Deutschland wieder mal ein Land werden sollte.

Die DDR war nur von Staaten des Ostblocks anerkannt. Der Ostblock bestand aus den Ländern: die UdSSR, Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn und Bulgarien sowie teilweise und zeitweise auch Rumänien, Albanien und Jugoslawien. Die Ostblockländer bildeten zusammen den Warschauer Pakt. Diese Länder standen im Kalten Krieg den Natoländern gegenüber.

Der kalte Krieg war ein Systemkrieg. Der Krieg sollte zeigen, welches System das Beste war: Kapitalismus und Demokratie mit mehreren Parteien so wie im Westen oder Kommunismus / Sozialismus mit Planwirtschaft so wie im Osten. Deshalb nennt man auch diesen Krieg: den Ost-West Konflikt.

Die DDR war wie gesagt ein sozialistisches Land. Sie war ein sozialistischer Arbeiter- und Bauernstaat. In diesem Staat hatten die Arbeiter und die Bauern nämlich die Macht. Hier wurden die Arbeiter und die Bauern nicht von Kapitalisten ausgebeutet. Da alle Arbeiter und Bauern dieselben Interessen hatten, brauchte man auch nur eine politische Partei. Diese Partei war die SED  - die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands.

In der SED hieß das oberste Machtorgan: das Zentralkomitee. Die Abkürzung war ZK. An der Spitze der ZK war ein Generalsekretär. Von 1949 – 1971 war Walter Ulbricht Generalsekretär. Von 1971 – 1989 hieß der mächtigste Mann des ZK’s Erich Honecker, und vom 18. Oktober 1989 – 3. Dezember 1989 Egon Krentz.