Die DDR - die Stasi

E-tysk: tysk historie1945 - 1989Die DDR - die Stasi 
Die Stasi

Das Wort „Die Stasi“ ist die Abkürzung für Staatssicherheit.

Am 8. Februar 1950 wurde das Ministerium für Staatssicherheit gebildet. Die Abkürzung war: MfS. Das Ministerium wurde nach Anleitung sowjetischer Offiziere gemacht.

Die Aufgaben des Ministeriums waren Schild und Schwert der Partei SED zu sein: als Schild sollte es die Partei und die DDR beschützen und als Schwert sollte es ihre Feinde bekämpfen. Das Ministerium hatte fast unbegrenzte Macht, weil es keine Gesetze gab, die seine Macht beschränkte.

Der erste Leiter des Ministeriums war Wilhelm Zaisser. Bei der Wende war der Leiter: Erich Mielke.

In den 50-iger Jahren waren die zentralen Aufgaben der MfS, Republikflucht der DDR-Bürger zu verhindern. Nach dem Bau der Mauer am 13. August 1961 überwachte das MfS den Reiseverkehr zwischen Ost und West, und es übernahm die Passkontrolle.

Von 1951 – 1989 hatte das MfS in Berlin-Alt-Hohenschönhausen ihre zentrale Haftanstalt (Gefängnis). Hier wurden politische Gefangene verhört, inhaftiert und gefoltert. Politische Gefangene waren zum Beispiel Menschen, die versucht hatten, über die Mauer zu fliehen oder es waren Intellektuelle, die sich kritisch zum sozialistischen Arbeiter und Bauernstaat geäußert hatten.

Im Oktober 1989 arbeiteten 91.000 Menschen offiziell für das MfS. Fast alle offiziellen Mitarbeiter waren natürlich auch Mitglieder der SED. Außerdem arbeiteten ca. 200.000 Menschen inoffiziell für das Ministerium.

Nach der Wende wurde im Bundestag das „Stasi-Unterlagen-Gesetz“ verabschiedet. Mit diesem Gesetz konnten Privatpersonen erfahren, welche Informationen die Stasi über sie gesammelt hatten. 6 Millionen Bürger hatten bis Ende 2006 Akteinsicht verlangt.

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