Die Stellung der Frau

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Die Stellung der Frau

In Deutschland werden die Mädchen genauso gut ausgebildet wie die Jungen. Nach der Ausbildung arbeiten sie dann ein paar Jahre, bis sie Kinder bekommen. Dann ziehen sie sich von der Arbeitswelt zurück. Sie geben ihre Karriere im Beruf auf. Sie müssen jetzt auf ihre Kinder aufpassen.

Die Frauen werden Hausfrauen, teils weil sie das wollen, teils weil sie keine anderen Möglichkeiten haben. Der deutsche Staat bietet nämlich sehr wenige Kinderkrippen an. Die wenigen Plätze, die es gibt, bekommen oft die sozial schwachen Familien. Schwache Familien sind Familien mit vielen Problemen – zum Beispiel Alkohol, Drogen und Kriminalität. Oft haben diese Familien auch ein geringes Einkommen. Deswegen ist es auch nicht sehr attraktiv, sein Kind in eine Kinderkrippe zu geben.

In Familien mit Hausfrau ist es oft so, dass der Mann mehr arbeitet als eine normale Arbeitswoche. Da kommen die Männer erst so um sieben, halb acht, acht nach Hause. Sie müssen teilweise auch am Wochenende arbeiten.

Es gibt auch Frauen in Deutschland, die sowohl Kinder als Karriere haben. Um Arbeit und Kinder gleichzeitig haben zu können, stellen viele Familien nämlich eine Kinderfrau oder eine Hausgehilfin an. Wenn sie eine Kinderfrau ist, hat sie nur die Aufgabe, die Kinder zu betreuen. Wenn sie auf die Kinder aufpasst und auch etwas im Haushalt macht, nennt man sie eine Hausgehilfin. Als Hausgehilfin muss sie dann zum Beispiel putzen und das warme Mittagsessen kochen.