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Wie sind die Deutschen?

Die Deutschen sind sauber, fleißig, korrekt und zuverlässig! Das ist vielleicht richtig, vielleicht nicht. Die Globalisierung ist aber auch nach Deutschland gekommen. Selbst die Deutschen haben jetzt gelernt, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht. Sie reisen sehr viel. Viele sagen sogar, dass die Deutschen Weltmeister in Reisen sind – überall trifft man deutsche Touristen. Und als Tourist lernt man neue Sitten kennen.

Gerade in den deutschen Großstädten sieht man ein multikulturelles Leben. Viele Ausländer wollen und wollten gern in Deutschland wohnen, weil es ein reiches Land ist. Dieser Reichtum wurde im Wirtschaftswunder gegründet. Nach dem zweiten Weltkrieg war Deutschland ja total zerbombt – alles lag in Trümmern, auch die Wirtschaft. Für die Amerikaner war es damals wichtig, dass Deutschland so schnell wie möglich wiederaufgebaut wurde. Deshalb beschlossen sie, den Deutschen finanzielle Hilfe zu leisten. Diese Hilfe bekam den Namen: die Marschall Hilfe. Mit der Marschall Hilfe wurde die (west)deutsche Wirtschaft nicht nur genauso gut wie vor dem Krieg, aber viel besser. Es ereignete sich ein Wunder. Es war ein Wirtschaftswunder.

Noch heute trifft man Deutsche gern am Stammtisch, beim Skatspielen, im Schrebergarten oder im Kegelverein. Das Vereinsleben spielt für die Freizeitgestaltung eine große Rolle. Auch hier fängt jedoch die jüngere Generation an, eigene Wege zu gehen. Vater Willi hat vielleicht eine Lederhose im Schrank, isst noch Schweinshaxe mit Sauerkraut, hört deutsche Schlagermusik und geht jeden Montag zum Stammtisch. Sein Sohn heißt aber Dennis, hört Hip-Hop und geht zu MacDonalds.

Aber manches bleibt auch: zum Beispiel die legendäre deutsche Fußballbegeisterung.