Depeshe

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Depesche
- die Firma hinter Diddl

Die Firma Depesche war ursprünglich ein mittelständisches Unternehmen mit Trend-Produkten – heute ist die Firma eine GmbH & Co. KG.

Die Firma wurde 1985 von Kjeld Schiøtz gegründet. Herr Schiøtz kommt ursprünglich aus Næstved. 1985 zog er nach Hamburg um und gründete einen kleinen Postkartenverlag. 1989 wurde er von einem unbekannten deutschen Grafiker aufgesucht. Er wollte ihm 48 Postkarten-Motive verkaufen – Motive, die eine optimistische Springmaus darstellten. Kjeld Schiøtz sahen die Möglichkeiten in den Motiven und kaufte sie.

Der  unbekannte Grafiker war Thomas Goletz. Er und seine Frau Jutta sind heute in der Firma. Sie arbeiten mit Produktentwicklung.

Depesche hat heute rund 350 Mitarbeiter und ist einer der führenden Anbieter von Grußkarten- und Geschenkartikeln in Europa. Seit 1990 ist Diddl, die optimistische Springmaus, das bekannteste Produkt der Firma.

Die Geschichte
Anfangs, das heißt zwischen 1985 und 1990, produzierte die Firma Grußkarten, Schlüsselanhänger und Tassen. 1990 entstanden die ersten Diddle-Zeichnungen, und 1991 die ersten Diddle-Postkarten. 1992 kam der erste Plüsch-Diddl zur Welt. Das Produkt war ein so großer Erfolg, dass die Firma umziehen musste. Die Firma zog nach Geesthacht bei Hamburg um.

1994 brachte die Firma Depesche die ersten Diddl-Blockblätter auf den Markt. Die Blockblätter lösten bei vielen Kindern einen echten Sammel- und Tauschfieber aus. Später präsentierte die Firma das Fan-Magasin: „Diddls Käseblatt“. Das Magasin erschien 1999 auch auf dem Internet.

2002 bekam Diddle eine goldene Schallplatte für seine CD „Komm Knuddel mich!“. 2006 bekam Diddle 2 goldene CD’s: Eine für das Hörspiel "Die verflixte Sache mit der Liebe" und eine für die Musik-CD "Happy Diddl Days".

Das komplette Depesche-Produktsortiment findet man heute in 26 Ländern und 16 Sprachversionen. In den Ländern Großbritannien, Niederlande, Belgien, Österreich und Spanien hat die Firma eigenständige Firmen. In den Ländern Frankreich, Italien, Schweiz und Skandinavien ist Diddl jetzt genau so bekannt wie in Deutschland.


Geschäftsphilosophie
Die Firma entwickelt und vertreibt sämtliche Produkte in Eigenregie. Die Firma vergibt keine Fremdlizenzen. Viele andere Firmen in der Spielwarenbranche arbeiten heute mit Fremdlizenzen, um billige Produkte anbieten zu können. Die Firma Depesche setzt aber auf eine eigene Produktion, um ein hohes Qualitätsniveau zu bewahren.

Die Firma will sich nicht nur begnügen, die Kriterien des Gesetzgebers zu erfüllen. Wenn der Gesetzgeber z.B. bekannt gibt, dass Materialien wie Weichmacher vielleicht gefährlich sind, dann versucht die Firma Depesche auf die Verwendung dieser Weichmacher zu verzichten. Außerdem hat die Firma eine enge Zusammenarbeit mit TÜV. Der Name TÜV ist eine Abkürzung für Technischer Überwachungs-Verein. Wenn ein Produkt die Marke „TÜV- geprüft“ hat, sieht der Kunde das als ein Qualitätssiegel.

Die Unternehmensführung
Die Firma wird heute von Kjeld Schiøtz, seine Frau Dine und Tom Graulich geführt.


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